top of page

UNSERE INTENTION

Kinder und Jugendliche lernen lebenslanges Lernen und werden zu Gestalter:innen ihres eigenen Lebens.

20250428_094732.jpg

Lernen in der ArcoBern

Es gibt Zeit für selbstbestimmte Projekte, vielfältige Wahlmöglichkeiten zur individuellen Vertiefung und eine vorbereitete Lernumgebung voller Inspirationen und Lernerfahrungen. Sie ist so gestaltet, dass Lernende Schritt für Schritt ihren eigenen Weg finden und in ihrem eigenen Tempo wachsen können.

Unsere Arco LernLabs sind fester Bestandteil der Tagesstruktur und verbinden Struktur mit Freiheit:

Kurze, klare Inputs, sorgfältig vorbereitete Materialien, inspirierende Lernerfahrungen und anspruchsvolle Challenges schaffen einen Rahmen, in dem eigenständiges Lernen möglich wird. Die Kinder wählen innerhalb der LernLabs nach Interesse und individuellem Niveau. Sie erforschen, erproben, gestalten und reflektieren ihre Lernprozesse aktiv – begleitet, iterativ und mit sichtbaren Ergebnissen. So entsteht kompetenzübergreifendes, lebensnahes Lernen, das weit über klassische Fächergrenzen hinausgeht.

Selbstgesteuertes Lernen

Kinder bestimmen mit, was und wie sie lernen wollen, und übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess.
Das stärkt Neugier, Selbstwirksamkeit und die Fähigkeit, sich in einer komplexen Welt zurechtzufinden.

Interdisziplinäres Lernen

Themen werden nicht isoliert unterrichtet, sondern vernetzt – z. B. ein Projekt, das Biologie, Kunst und Sprache verbindet.
Das fördert ein tieferes Verständnis und zeigt den Kindern, wie alles miteinander zusammenhängt.

Kooperatives Lernen

In Teams lernen Kinder, sich gegenseitig zu unterstützen, Perspektiven zu wechseln und gemeinsam Ergebnisse zu erzielen.
So trainieren sie soziale Kompetenzen, die für spätere Zusammenarbeit in allen Lebensbereichen entscheidend sind

Projektbasiertes Lernen

Kinder arbeiten an echten Projekten, die sie selbst mitgestalten – von der Ideenfindung bis zur Umsetzung.

Dabei lernen sie nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Teamwork, Problemlösung, Kreativität und Durchhaltevermögen.

Entrepreneurial Learning

Kinder arbeiten an eigenen Ideen und lernen, diese in konkrete Projekte oder sogar kleine Geschäftsmodelle zu übersetzen. Das stärkt Mut, Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen.

Inspirierende Impulse

Wie bringen gezielt spannende Inhalte, Fragen oder Ideen ein, die Kinder zum Weiterdenken, Forschen oder Ausprobieren anregen. Solche Impulse setzen Energie frei, eröffnen neue Perspektiven und laden Kinder ein, von dort aus selbstständig weiterzugehen.

Erfahrungsbasiertes Lernen

Kinder lernen durch direkte Erfahrung, nicht nur durch Zuhören oder Lesen.
Sie dürfen ausprobieren, experimentieren und reflektieren – und verankern so Wissen auf eine Weise, die emotional und nachhaltig wirkt.

Design Thinking / Kreatives Problemlösen

Kinder durchlaufen kreative Prozesse: von der Bedürfnisanalyse über Ideenfindung bis hin zu Prototypen. Dabei lernen sie, nutzerorientiert zu denken, kreativ zu werden und iterativ zu verbessern.

Reflexives Lernen

Ein wichtiger Teil ist, dass Kinder regelmäßig reflektieren: Was habe ich gelernt? Wo stehe ich gerade? Was will ich anders machen? So entwickeln sie metakognitive Fähigkeiten und lernen, ihr eigenes Lernen zu steuern.

Lernen an realen Herausforderungen

Hier geht es darum, reale, bedeutungsvolle Probleme anzugehen.
Kinder entwickeln Lösungen, testen Ideen, scheitern manchmal – und wachsen genau daran.

Unternehmerische Haltung als Bildungsziel

Eine unternehmerische Haltung zu fördern bedeutet für uns weit mehr, als wirtschaftlich zu denken. Im Mittelpunkt steht eine innere Haltung geprägt von Neugier, Kreativität, Initiative, Reflexionsfähigkeit und Verantwortung.

Kinder und junge Menschen erleben sich dabei nicht als blosse Konsument:innen der Welt, sondern als aktive Mitgestalter:innen – im eigenen Leben, im sozialen Miteinander, im verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Ressourcen sowie im gemeinschaftlichen Handeln.

Unternehmerisch zu denken und zu handeln bedeutet, Fragen zu stellen, Ideen zu entwickeln, mutig auszuprobieren, aus Fehlern zu lernen und dranzubleiben. Es bedeutet, die eigene Wirksamkeit zu erfahren und zu erkennen: Ich kann etwas bewegen. Ich habe etwas beizutragen.

Genau diese Haltung stärkt Kinder und Jugendliche für eine Zukunft im Wandel. Und genau diese Haltung braucht es, um die Welt von morgen bewusst und verantwortungsvoll mitzugestalten.

Quellangabe: Dr. Gordon Neufeld/Dr. Gabor Maté, Unsere Kinder brauchen uns, Unimedica , 2022

Menschen sind von Natur aus neugierig

In der ArcoBern folgen wir den tieferen Lebensprinzipien, die uns Menschen ausmachen – und die wir respektieren und schützen wollen. Sie stehen im Zentrum unserer Ausrichtung. Eines dieser Prinzipien ist Neugier: der innere Antrieb, zu entdecken, zu wachsen, Neues zu lernen.

 

Doch Neugier kann verschüttet werden: durch unsichere Bindungen, frühe Überanpassung, Angst oder Überforderung. Dann beginnt ein Kind, sich intelligent anzupassen – statt mutig zu erkunden.

Wir schaffen einen Raum, in dem Neugier zentral ist oder wieder aufblühen darf. ​Dr. Gordon Neufeld beschreibt dies als Emergenz.

20250605_093729.jpg

Emergente Kinder und Jugendliche:

  • sind wissbegierig

  • möchten immer Neues kennenlernen

  • stecken voller Forscherdrang

  • wollen für sich selbst denken

  • lernen aus eigenem Antrieb

  • fühlen sich verantwortlich für das, was sie tun

  • sie erkennen Möglichkeiten und besitzen einen offenen und forschenden Geist

Quellangabe: Dr. Gordon Neufeld/Dr. Gabor Maté, Unsere Kinder brauchen uns, Unimedica , 2022

Entwicklungsorientiertes Lernen

 

Echtes Lernen bedeutet mehr als Stoff zu beherrschen – es bedeutet, zu wachsen. Entwicklungsorientiertes Lernen fördert genau das: Es stärkt die Kompetenzen in allen Fachbereichen, indem es auf die inneren Wachstumsprozesse achtet, die bis ins Jugendalter hinein wirken.​​

IMG_2465.jpeg

Emergenz

Der Emergenzprozess befähigt das Kind, als eigenständige Persönlichkeit handlungsfähig zu werden und ein starkes Gefühl der Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Emergenz ist ein Reifungsprozess, der eine Bewegung beschreibt, von der Abhängigkeit über Unabhängigkeit hin zur erwachsenen Autonomie. Der natürliche Bereich, in dem Kinder damit beginnen, dieses emergente Selbst auszudrücken, ist das Spiel.

IMG-20260220-WA0004.jpg

Wir stärken die Learner Agency unserer Kinder und Jugendlichen

Damit Kinder und Jugendliche zu lebenslangen Lernenden werden, brauchen sie mehr als nur Wissen: Sie brauchen vier elementare Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, ihr Lernen und ihr Lebensdesign selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu gestalten: Positive Beziehungen, Selbstvertrauen, Selbstmanagment und die Freiheit der Wahl der Programmgestaltung.

Dieses Zusammenspiel nennen wir Learner Agency – in Anlehnung an Devin Carberrys Bericht

«Help Me Put on This Jetpack: Propelling Learner Agency at Learnlife Barcelona»

In ArcoBern stärken wir gezielt diese Agency. Denn genau das macht aus Lernenden starke Persönlichkeiten – und aus Schule einen Ort, der Kinder aufs Leben vorbereitet, nicht nur auf Prüfungen.

Positive Beziehungen:

Lernen gelingt am besten, wenn es starke, positive Beziehungen gibt. Wir leiten an und befähigen statt wir “managen dich” und kontrollieren.

Positive Beziehungen schaffen psychologische Sicherheit und bedingungslose Wertschätzung

und das Ausdrücken bedingungsloser Wertschätzung über konstruktive Feedbacks fördern das Selbstvertrauen.

 

Daraus wächst die Bereitschaft, Eigenverantwortung zu übernehmen. Heranwachsende fühlen sich auf ihrem Weg unterstützt, sodass sie neugierig sein können und den Mut haben, Initiative zu ergreifen, Risiken einzugehen und Verantwortung zu übernehmen.

PXL_20230619_083255609.jpg

Die «Lifelonglearning» Skills, die wir heute alle brauchen

Die Lernenden entwickeln bei uns die Fähigkeiten und Kompetenzen, die lebenslang, gerecht und in mehreren Kontexten übertragbar sind.

 

Dazu gehören Soft Skills; Intelligenz, die Maschinen nicht entwickeln können, und solche, die Menschen kultivieren müssen, um ihren Informationskollegen adäquat zu begegnen.

 

Dies bereitet die Lernenden am besten auf eine VUCA-Welt (flüchtig, unsicher, komplex, mehrdeutig) vor, in der Agilität für den Erfolg unerlässlich ist.

Die 4C
Learning

Skills

Kritisches Denken

Kreativität

Zusammenarbeit

Kommunikation

Die XLLL -
Extra Skills of
LifeLong
Learning

Motivation und Neugier

Selbstlernen

Digitale Fertigkeiten

Soziale Fähigkeiten

Unternehmertum

Die 3R -
Basics

Reading

wRiting

aRihtmetic

Autonomiestufen des Lernens

 

Wir holen die Kinder dort ab, wo sie stehen, und stärken sie darin, immer mehr in ihre eigene Steuerung hineinzuwachsen. So entsteht nicht nur Lernfreude, sondern auch ein tiefes Gefühl von Selbstwirksamkeit – die Grundlage für eine Lernhaltung, die weit über die Schule hinaus trägt.

1.
Standardisierte Schulbildung:

  • Lernen beschränkt sich auf das Ausführen von fremdbestimmten Lernjobs

  • fixer Stundenplan

  • Wissensinhalte stehen im Fokus

  • Einheitliche Leistungsbewertung

  • Gleiche Ansätze für viele

  • Lernen passiert unselbständig, fremdgesteuert.

2.
Individualisiertes Lernen:

  • individuell angepasste Lernjobs

  • Lernerfahrungen werden für den Schüler ausgewählt (von der Lehrperson oder durch ein Computerprogramm)

  • Lernen nach Vorlage/Drehbuch

  • Wissensinhalte stehen im Fokus

  • Lernen wird immer noch von aussen angeleitet

3.
Ko-Kreatives
Lernen:

  • Mitgestaltung des Lernenden an der persönlichen Lernerfahrung

  • Geteilte Verantwortung über Lernprozesse

  • bereits ein hoher Grad an Selbstwahrnehmung,Selbstkontrolle und Selbstreflexion

  • Der Lernende versteht die Zielsetzungen im Lernprozess.

4.
Persönliches
Lernen:

  • weit entwickelte Learner Agency

  • selbstwirksam und handlungskompetent entscheiden und handeln

  • Offensichtlich gelebte Verantwortlichkeit

  • Hohe Selbst-wahrnehmung

  • Innerer Wunsch, Lernen für einen positiven Impact zu nutzen

Auf den Punkt gebracht:

Sinn-Orientiertes Lernen:

Wir entwerfen und ermöglichen Sinn-orientierte Lernerfahrungen, weil wir wissen, dass Leidenschaft der Treibstoff ist, der Entwicklung antreibt.

Eltern-zusammenarbeit

Wir sehen Schule als erweitertes Wohnzimmer, als erweiterten Lebensraum. In der ArcoBern verstehen sich Eltern und Begleitpersonen als Team mit unterschiedlichen Kompetenzen und ergänzenden Perspektiven. Wir wollen gemeinsam das Bindungsdorf sein, welches unsere Kinder und Jugendlichen brauchen. 

 

Eltern sind uns wichtig. Eltern machen sich in der ArcoBern auf den Weg, sich mehr ins Paradigma der Verbindung zu entwickeln im Sinne der Break the Cycle-Arbeit unserer Gründerin Kirsten. Und Eltern möchten selbst in sich den lebenslangen Lernenden entdecken. Wo bin ich inspiriert? Wie sehr fühle ich mich selbst als Gestalter und Gestalterin meines Lebens im Sinne von Agency?

 

Wenn Kinder und Jugendliche vor Herausforderungen stehen, wollen wir mit den Eltern zusammen verstehen und schauen, wie wir sie besser unterstützen können. Wenn Kinder und Jugendliche blockiert sind, wollen wir verstehen, wo ihre Begeisterung vergraben liegt oder was ihnen sonst noch im Wege steht, sich wieder mehr mit ihrer inneren Motivation zu verbinden.

 

Wir wollen gemeinsam mit den Eltern eine Kultur von positiver Beziehungsgestaltung leben und damit den Kindern und Jugendlichen mit einer tiefen Haltung von Respekt und Neugierde begegnen.

IMG_20240915_124050_003.jpg

VIDEOS

Pioneers of Education Essential 2023
Videozusammenschnitte mit Auszügen der Bildungsgipfel 2019-2022

Kindgerechtes Verhalten

Was brauchen junge Menschen zur Entfaltung ihres Potentials?

Gesundheit

Wie gelingt Gesundheit für alle Akteur:innen im Bildungssystem?

Neue Kultur

Welcher Geist weht an unseren Schulen?

Eine neue Rolle

Welche Kompetenzen brauchen Lehrkräfte von morgen?

Friends of:

 info(at)arcobern.com

  • Linkedin
  • Instagram

ArcoBern

Primarstufe

Melchenbühlweg 8a

3006 Bern

ArcoBern

Sekundarstufe

Bürenstrasse 12

3007 Bern 

© 2023 ArcoBern

bottom of page